In der Bevölkerung besteht oft noch der Glaube von Quacksalberei, das der Heilprak- tiker keine Ahnung hat, oder man bekomme die Erlaubnis als Heilpraktiker zu arbei- ten mal eben so im Schnellverfahren.

Es geht beim Heilpraktiker darum den Ursachen einer Erkrankung auf den Grund zu gehen und nicht um eine Unterdrückung der Symptome. Unser Körper ist keine Chemiefabrik! Es geht darum die Regulations-und Selbstheilungsmechanismen wie- der dahin zu bringen, das Heilung erfolgen kann, was durchaus passiert, wenn wir dem Körper die Möglichkeit geben.

 

Was sind die Voraussetzungen, um als Heilpraktiker arbeiten zu können?

 

 

Dazu kommen Grundvoraussetzungen für die Zulassung:

 

Ein Mindestalter von 25 Jahren, Hauptschulabschluss und ein einwandfreies Führungszeugnis.

 

Erst dann bekommt man nach bestandener Prüfung die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde“.

Die Erfahrung zeigt auch immer wieder, dass es ohne vorherige medizinische Kennt- nisse/Beruf sehr schwer ist diese Prüfungen zu bestehen.

 

Danach beginnt aber erst die Ausbildung, denn nach der Prüfung hat der Heilprak- tiker zwar eine Erlaubnis, aber sonst nichts, d.h. wirklich arbeiten kann man damit noch nicht. Therapien sind nicht Teil der Ausbildung oder von Prüfungen.

 

Wenn man bei einem bereits absolvierten medizinischen Beruf beginnt, die Ausbil- dung als Heilpraktiker, die Vorbereitung zur Prüfung und die folgenden weiteren Ausbildungen dazu rechnet, dann sind wir gut und gern bei einer ähnlichen Aus- bildungszeit wie bei den Ärzten von 7-8 Jahren. Was der Heilpraktiker in der Regel nicht hat sind Klinik-Praktika, jedoch z.Bsp. bei mir, Ausbildungen (mit Prüfungen) über viele Jahre.

Um wirklich helfen zu können ist es notwendig auch immer wieder auf dem aktuellen medizinischen Stand zu sein.